Im August stehen Tomatenpflanzen mitten in der Fruchtbildung. Jetzt geht es nicht mehr darum, möglichst viel neues Blattwerk wachsen zu lassen. Die Pflanze soll ihre Kraft vor allem in die Reifung, Größe und Qualität der Früchte stecken.
Viele Hobbygärtner greifen in dieser Phase gerne zu Holzasche. Doch Asche ist nicht automatisch die beste Lösung für jede Tomatenpflanze. Stattdessen kann eine gezielte Versorgung mit den Nährstoffen sinnvoller sein, die Tomaten während der Fruchtbildung tatsächlich benötigen.
Was brauchen Tomaten im August?
Während der Reifephase benötigen Tomaten weiterhin ausreichend Nährstoffe. Besonders wichtig sind unter anderem Kalium, aber auch Phosphor und weitere Mineralstoffe.
Kalium spielt eine wichtige Rolle im Wasserhaushalt der Pflanze und bei der Entwicklung der Früchte. Eine ausgewogene Düngung kann deshalb dazu beitragen, dass die Tomaten gut ausreifen und aromatisch werden.
Dabei sollte man jedoch nicht einfach möglichst viel Dünger verwenden. Eine Überdüngung kann den Pflanzen mehr schaden als nutzen.
Warum ich im August nicht einfach Asche verwende
Holzasche enthält zwar Mineralstoffe, darunter Kalium und Calcium, kann den Boden jedoch deutlich alkalischer machen. Außerdem lässt sich die tatsächlich enthaltene Nährstoffmenge je nach Holzart und Herkunft nur schwer einschätzen.
Wer seine Tomaten gezielt düngen möchte, fährt deshalb mit einem geeigneten Tomatendünger meist kontrollierter.
Vor einer Düngung sollte außerdem berücksichtigt werden, welche Nährstoffe bereits im Boden vorhanden sind.
Welche Düngung eignet sich für Tomaten im August?
Für die Fruchtbildungs- und Reifephase eignet sich ein Dünger, der auf Tomaten und Fruchtgemüse abgestimmt ist und nicht unnötig viel Stickstoff enthält.
Ein hoher Stickstoffanteil kann zu starkem Blatt- und Triebwachstum führen, während die Früchte nicht unbedingt davon profitieren.
Besser ist ein ausgewogener Dünger mit einem für die Fruchtbildung geeigneten Nährstoffverhältnis. Besonders praktisch sind fertige Tomaten- und Gemüsedünger, deren Dosierung auf der Verpackung angegeben ist.
So dünge ich Tomaten im August
Vor dem Düngen sollte der Boden leicht feucht sein. Bei einem Flüssigdünger wird die empfohlene Menge entsprechend der Herstellerangaben mit Wasser verdünnt und im Wurzelbereich ausgebracht.
Dabei sollte man vermeiden, die konzentrierte Düngerlösung direkt auf Blätter oder Früchte zu gießen.
Eine regelmäßige, aber zurückhaltende Versorgung ist besser als eine einmalige Überdüngung.
Wasser ist jetzt genauso wichtig
Nicht nur die Nährstoffversorgung entscheidet darüber, wie sich Tomaten entwickeln. Eine gleichmäßige Wasserversorgung ist im August besonders wichtig.
Bei großer Hitze trocknet der Boden schnell aus. Starke Schwankungen zwischen Trockenheit und sehr reichlichem Gießen können dazu führen, dass Tomaten aufplatzen.
Am besten wird morgens oder am frühen Abend direkt am Boden gegossen. Eine Mulchschicht kann dabei helfen, die Feuchtigkeit länger im Boden zu halten.
Was Tomaten im August außerdem brauchen
Neben Wasser und Nährstoffen lohnt sich ein regelmäßiger Blick auf die Pflanzen. Kranke oder stark beschädigte Blätter sollten entfernt werden, insbesondere wenn sie Anzeichen von Pilzkrankheiten zeigen.
Auch sehr dichtes Blattwerk kann vorsichtig ausgelichtet werden, damit die Pflanzen besser durchlüftet werden. Allerdings sollte man nicht plötzlich große Mengen gesunder Blätter entfernen.
Die Pflanzen brauchen ihre Blätter weiterhin für die Photosynthese und damit für die Versorgung der Früchte.
Der richtige Weg zu süßen Tomaten
Ein bestimmter Dünger kann nicht garantieren, dass jede Tomate besonders süß wird. Der Geschmack hängt auch von der Sorte, Sonneneinstrahlung, Reife und Wasserversorgung ab.
Deshalb kommt es im August vor allem auf eine ausgewogene Pflege an: ausreichend Sonne, regelmäßiges Gießen, passende Nährstoffversorgung und rechtzeitige Kontrolle auf Krankheiten.
Fazit
Wer im August große und aromatische Tomaten ernten möchte, sollte nicht einfach möglichst viel Dünger oder Asche verwenden. Entscheidend ist eine gezielte und maßvolle Versorgung, die zur aktuellen Wachstumsphase der Pflanzen passt.
Ein geeigneter Tomatendünger mit einem passenden Nährstoffverhältnis, regelmäßiges Gießen und eine gute Pflanzenpflege schaffen die besten Voraussetzungen dafür, dass die Früchte kräftig wachsen und vollständig ausreifen.
Der Text wurde vom Redaktionsteam mithilfe von KI-Tools aufbereitet. Alle Informationen wurden vor der Veröffentlichung geprüft und redigiert.