Bestreuen Sie Ihren Knoblauch Ende Juni damit – die Knollen werden groß, fest und bleiben frei von Fäulnis!

Wer im Sommer große, aromatische Knoblauchknollen ernten möchte, sollte Ende Juni eine wichtige Pflegemaßnahme nicht vergessen. Gerade in dieser Phase beginnt der Knoblauch intensiv Knollen zu bilden und benötigt die richtigen Nährstoffe. Ein einfaches, natürliches Mittel kann das Wachstum fördern und gleichzeitig das Risiko von Fäulnis deutlich verringern.

Warum Ende Juni für Knoblauch so wichtig ist

Ab Ende Juni konzentriert die Pflanze ihre gesamte Energie auf die Ausbildung kräftiger Knollen. Ein Nährstoffmangel in dieser Zeit kann dazu führen, dass die Köpfe klein bleiben oder später schlecht lagerfähig sind.

Besonders wichtig sind jetzt:

  • Kalium für feste und große Knollen;
  • Phosphor zur Unterstützung der Wurzelentwicklung;
  • Kalzium für gesunde Pflanzen;
  • eine gute Bodenstruktur ohne Staunässe.

Stickstoff sollte dagegen nur noch sparsam gegeben werden, da er vor allem das Blattwachstum fördert.

Das natürliche Mittel: Holzasche

Viele erfahrene Gärtner verwenden feine Holzasche als natürlichen Dünger. Sie enthält reichlich Kalium, Kalzium und weitere Mineralstoffe, die den Knoblauch stärken und die Knollenbildung unterstützen.

So wenden Sie Holzasche richtig an

  • Verwenden Sie ausschließlich saubere Holzasche von unbehandeltem Holz.
  • Streuen Sie etwa 1–2 Handvoll pro Quadratmeter gleichmäßig zwischen die Pflanzen.
  • Arbeiten Sie die Asche leicht in die oberste Erdschicht ein.
  • Gießen Sie anschließend mäßig.

Diese Anwendung kann einmal Ende Juni erfolgen und versorgt den Knoblauch mit wichtigen Mineralstoffen.

Weitere Pflegetipps für eine reiche Ernte

Damit die Knoblauchknollen optimal ausreifen, sollten Sie zusätzlich auf folgende Punkte achten:

  • regelmäßig Unkraut entfernen;
  • den Boden locker halten;
  • Staunässe vermeiden;
  • etwa zwei bis drei Wochen vor der Ernte das Gießen deutlich reduzieren;
  • Blütenstängel bei schossenden Sorten frühzeitig entfernen.

So kann die Pflanze ihre gesamte Kraft in die Knollenbildung investieren.

Häufige Fehler beim Knoblauchanbau

Viele Hobbygärtner düngen den Knoblauch im Sommer noch mit stickstoffreichen Düngern. Dadurch wachsen zwar kräftige Blätter, die Knollen bleiben jedoch häufig kleiner und weniger lagerfähig.

Ebenso problematisch ist dauerhaft feuchte Erde, da sie Pilzkrankheiten und Fäulnis begünstigt.

Wann ist der richtige Erntezeitpunkt?

Knoblauch ist erntereif, wenn etwa zwei Drittel der Blätter vergilbt sind und zu trocknen beginnen. Die Knollen sollten anschließend an einem luftigen, schattigen Ort mehrere Wochen trocknen, damit sie lange haltbar bleiben.

Fazit

Eine kleine Menge Holzasche Ende Juni kann den Knoblauch auf natürliche Weise mit Kalium und Kalzium versorgen. In Kombination mit lockerer Erde, mäßigem Gießen und einer ausgewogenen Pflege entwickeln sich große, feste und gesunde Knoblauchknollen, die sich hervorragend lagern lassen.

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