Tkemali-Sauce aus Pflaumen – das georgische Original für den Winter

Wenn im Sommer die Pflaumen reif werden und plötzlich große Mengen davon im Garten liegen, stellt sich jedes Jahr dieselbe Frage: Was kann man daraus machen, damit nichts verloren geht?

Meine Lieblingslösung ist diese aromatische georgische Tkemali-Sauce. Sie ist würzig, leicht säuerlich, herrlich aromatisch und passt zu unzähligen Gerichten. Seit ich dieses Rezept kenne, bleiben bei mir keine Pflaumen mehr übrig.

Und im Winter passiert jedes Mal dasselbe: Ich öffne ein Glas und denke, dass ich viel mehr hätte einkochen sollen.

Zutaten für Tkemali-Sauce

Für eine größere Menge benötigen Sie:

  • 2 kg saure oder leicht unreife Pflaumen
  • 1 Bund frischer Koriander
  • 1 Bund frischer Dill
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 kleine Chilischote
  • 5–6 Knoblauchzehen
  • 1–2 TL gemahlener Koriander
  • 1 TL Salz
  • 1–2 EL Zucker, je nach Säure der Pflaumen
  • optional etwas Minze
  • etwas Wasser nach Bedarf

Traditionell wird Tkemali aus speziellen sauren Pflaumen zubereitet. Wenn diese nicht erhältlich sind, können auch andere säuerliche Pflaumensorten verwendet werden.

Pflaumen vorbereiten

Die Pflaumen gründlich waschen und entsteinen. Anschließend in einen großen Topf geben.

Etwas Wasser hinzufügen, damit die Früchte beim Erhitzen nicht anbrennen. Den Topf auf den Herd stellen und die Pflaumen bei mittlerer Hitze weich kochen.

Dabei gelegentlich umrühren.

Nach einiger Zeit zerfallen die Pflaumen fast vollständig und bilden eine dicke, aromatische Masse.

Die Pflaumen pürieren

Wenn die Früchte weich sind, die Masse mit einem Stabmixer fein pürieren.

Für eine besonders glatte Tkemali-Sauce kann man das Pflaumenmus anschließend durch ein feines Sieb streichen. Dadurch werden Hautreste und eventuell verbliebene Stückchen entfernt.

Wer eine rustikalere Sauce bevorzugt, kann diesen Schritt überspringen.

Gewürze und Kräuter hinzufügen

Nun kommen die wichtigsten Zutaten ins Spiel.

Knoblauch schälen und fein hacken oder durch eine Presse drücken. Chili ebenfalls fein schneiden.

Koriander, Dill und Petersilie waschen, gut abtropfen lassen und fein hacken.

Die Kräuter zusammen mit Knoblauch, Chili, gemahlenem Koriander und Salz in das warme Pflaumenmus geben.

Alles gründlich vermischen.

Je nach Säure der Pflaumen kann nun etwas Zucker hinzugefügt werden. Die Sauce sollte ihren charakteristischen säuerlich-würzigen Geschmack behalten und nicht zu süß werden.

Tkemali langsam einkochen

Die Sauce bei niedriger bis mittlerer Hitze weiter köcheln lassen.

Dabei regelmäßig umrühren, denn das dicke Pflaumenmus kann leicht am Topfboden ansetzen.

Die Tkemali-Sauce sollte am Ende deutlich eingedickt sein und eine cremige, streichfähige Konsistenz haben.

Jetzt noch einmal abschmecken. Je nach verwendeten Pflaumen kann etwas mehr Salz, Zucker, Chili oder Knoblauch notwendig sein.

Tkemali für den Winter vorbereiten

Die fertige Sauce noch heiß in saubere, sterilisierte Gläser füllen und sofort verschließen.

Für eine sichere Vorratshaltung sollte die Konservierung mit einer bewährten Einmachmethode erfolgen. Die Gläser anschließend vollständig abkühlen lassen und an einem kühlen, dunklen Ort lagern.

So kann man sich auch im Winter über den intensiven Geschmack sonnengereifter Pflaumen freuen.

Wozu passt Tkemali-Sauce?

Tkemali ist unglaublich vielseitig und bringt eine frische, säuerliche und würzige Note auf den Teller.

Die georgische Pflaumensauce passt besonders gut zu:

  • gebratenem Fleisch,
  • Grillgerichten,
  • Geflügel,
  • Kartoffeln,
  • Reis,
  • Gemüse,
  • gebratenem oder gebackenem Fisch,
  • Würstchen und Fleischbällchen.

Auch zu einem einfachen Stück Brot schmeckt die Sauce überraschend gut.

Das Geheimnis einer guten Tkemali-Sauce

Das wichtigste Merkmal von Tkemali ist der säuerliche Pflaumengeschmack. Deshalb sollte man für dieses Rezept möglichst aromatische, säuerliche Früchte verwenden.

Die Kräuter und Gewürze geben der Sauce ihren charakteristischen georgischen Geschmack. Besonders wichtig sind Knoblauch, Koriander und Chili.

Dabei lohnt es sich, die Schärfe individuell anzupassen. Wer es milder mag, verwendet weniger Chili. Liebhaber würziger Saucen können dagegen etwas mehr hinzufügen.

Praktische Tipps

Säuerliche Pflaumen verwenden: Sie geben der Sauce ihren typischen Geschmack.

Nicht zu viel Zucker hinzufügen: Tkemali sollte vor allem frisch, würzig und leicht säuerlich schmecken.

Kräuter fein schneiden: So verteilen sie sich gleichmäßig in der Sauce.

Langsam einkochen: Dadurch wird die Sauce schön dick und aromatisch.

Regelmäßig umrühren: Besonders gegen Ende kann die Sauce schnell am Topfboden ansetzen.

Mehr machen: Dieser Punkt ist tatsächlich wichtig – im Winter ist selbst eine große Menge oft schneller aufgebraucht als gedacht.

Warum Tkemali im Winter besonders gut schmeckt

Im Sommer gibt es frische Kräuter, Gemüse und Früchte im Überfluss. Im Winter dagegen fehlt oft genau dieser intensive Geschmack.

Ein Glas selbstgemachte Tkemali-Sauce kann ein ganz einfaches Gericht sofort interessanter machen. Ein Löffel davon zu Kartoffeln oder Fleisch – und schon bekommt das Essen eine wunderbar würzige, fruchtige Note.

Deshalb gehört Tkemali für viele Liebhaber hausgemachter Vorräte zu den besten Möglichkeiten, Pflaumen für den Winter haltbar zu machen.

Fazit

Wenn Sie viele Pflaumen haben und nicht wissen, wohin damit, sollten Sie diese georgische Tkemali-Sauce ausprobieren.

Sie ist fruchtig, säuerlich, würzig und unglaublich aromatisch. Gleichzeitig lässt sie sich wunderbar zu vielen Gerichten servieren.

Und das Beste: Im Winter werden Sie wahrscheinlich bereuen, nicht gleich mehr Gläser gemacht zu haben.
Der Text wurde vom Redaktionsteam mithilfe von KI-Tools aufbereitet. Alle Informationen wurden vor der Veröffentlichung geprüft und redigiert.

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