Walnüsse gehören zu den beliebtesten Nüssen und werden gerne zum Backen, für Desserts oder einfach als Snack verwendet. Wer schon einmal versucht hat, ganze Walnüsse zu knacken, kennt jedoch das Problem: Die Schale ist hart, die Schalenhälften brechen ungleichmäßig und die empfindlichen Walnusskerne lassen sich oft nur schwer vollständig herauslösen.
Ein alter Küchentrick kann das Knacken und Schälen erleichtern. Dabei werden ganze Walnüsse für einige Minuten in kochendes Wasser gelegt. Die Hitze und Feuchtigkeit können die harte Schale beeinflussen und sie anschließend etwas leichter zu öffnen machen.
Warum Walnüsse in kochendes Wasser geben?
Die Schale von Walnüssen ist trocken und sehr hart. Durch heißes Wasser wird sie erwärmt und nimmt etwas Feuchtigkeit auf. Dadurch kann sich ihre Struktur verändern.
Besonders bei sehr trockenen Walnüssen kann dieser einfache Trick hilfreich sein. Nach einigen Minuten im heißen Wasser lässt sich die Schale teilweise leichter knacken.
Wichtig ist allerdings: Nicht jede Walnuss reagiert gleich. Sorte, Reifegrad, Trocknungszustand und Schalenstärke spielen eine Rolle.
So funktioniert der Küchentrick
Für diese Methode braucht man lediglich:
- ganze Walnüsse;
- ausreichend Wasser;
- einen Topf;
- eine Schüssel oder einen Teller;
- einen Nussknacker.
Zunächst Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Die ganzen Walnüsse vorsichtig in das kochende Wasser geben.
Sie sollten einige Minuten im heißen Wasser bleiben. Anschließend die Nüsse mit einem Schaumlöffel herausnehmen und kurz abkühlen lassen, damit sie sicher angefasst werden können.
Danach können sie mit einem Nussknacker geöffnet werden.
Was bringt das Einweichen?
Der wichtigste Vorteil besteht darin, dass die Schale nach der Behandlung etwas weniger trocken und spröde sein kann. Dadurch kann sich das Knacken von Walnüssen leichter gestalten.
Außerdem kann die Feuchtigkeit dazu beitragen, dass sich kleine Schalenstücke weniger stark verteilen. Das macht die Vorbereitung der Nüsse für bestimmte Rezepte angenehmer.
Der Trick ist besonders interessant, wenn viele Walnüsse auf einmal verarbeitet werden müssen.
Wie bekommt man den Walnusskern möglichst unbeschädigt heraus?
Auch wenn die Schale durch heißes Wasser etwas weicher wird, sollte man beim Knacken vorsichtig vorgehen. Zu viel Druck kann den Kern zerbrechen.
Am besten wird die Walnuss an der natürlichen Naht angesetzt und mit dem Nussknacker zunächst vorsichtig geöffnet. Anschließend können die Schalenstücke von Hand entfernt werden.
Wer Walnusshälften für einen Kuchen oder zur Dekoration benötigt, sollte besonders behutsam arbeiten.
Ein wichtiger Hinweis zur Lagerung
Nach dem Kontakt mit Wasser sollten die Walnüsse nicht einfach feucht gelagert werden. Feuchtigkeit kann die Haltbarkeit beeinträchtigen und die Entwicklung von Schimmel begünstigen.
Deshalb eignet sich dieser Trick vor allem dann, wenn die Walnüsse direkt anschließend verarbeitet oder gegessen werden.
Wer Walnüsse langfristig lagern möchte, sollte sie dagegen trocken und unter geeigneten Bedingungen aufbewahren.
Kann man auch bereits geknackte Walnüsse einweichen?
Das ist etwas anderes als der beschriebene Trick mit ganzen Walnüssen. Ganze Nüsse besitzen noch ihre natürliche Schale, die den Kern schützt.
Bei bereits ausgelösten Walnusskernen kann heißes Wasser die Konsistenz und den Geschmack verändern. Deshalb sollte man sie nicht ohne konkreten Grund in kochendes Wasser geben.
Wofür eignen sich die vorbereiteten Walnüsse?
Leichter geknackte Walnüsse können anschließend vielseitig verwendet werden. Sie passen hervorragend zu:
- Kuchen und Torten;
- Keksen und Plätzchen;
- Brot und Gebäck;
- Salaten;
- Desserts;
- Müsli und Frühstücksgerichten;
- selbst gemachten Nussmischungen.
Besonders praktisch ist die Methode, wenn für ein Rezept viele Walnusshälften benötigt werden.
Fazit
Ganze Walnüsse in heißes Wasser zu geben ist ein einfacher alter Küchentrick, der das Öffnen harter Schalen erleichtern kann. Die Hitze und Feuchtigkeit verändern die trockene Schale, sodass sie sich anschließend unter Umständen leichter knacken lässt.
Wichtig ist jedoch, die Nüsse nach der Behandlung nicht feucht aufzubewahren. Am besten werden sie direkt verarbeitet oder gegessen.
Wer regelmäßig mit ganzen Walnüssen arbeitet, kann diese einfache Methode einmal ausprobieren – manchmal sind es gerade solche kleinen Küchentricks, die die Arbeit deutlich angenehmer machen.
Der Text wurde vom Redaktionsteam mithilfe von KI-Tools aufbereitet. Alle Informationen wurden vor der Veröffentlichung geprüft und redigiert.